
Wie man Außenheizgeräte wirklich „intelligent“ macht
Das Beheizen eines Balkons ist nicht so einfach, wie einfach nur ein Gerät mit hoher Leistung anzuschließen. Wenn wir wasserdichte elektrische Heizgeräte entwickeln, die gut mit Smart-Home-Systemen zusammenarbeiten können, dann liegt die eigentliche Herausforderung darin, die hohe Leistung, die für das Heizen benötigt wird, mit der empfindlichen Elektronik zu verbinden, die für die Steuerung zuständig ist.
Wie es funktioniert
Wir verwenden Infrarotstrahler mit Kurzwellen. Anstatt versuchen zu müssen, die kalte Nachtluft zu erwärmen – was im Grunde sinnlos ist – werden die Strahlen direkt auf einen selbst sowie die Gäste gerichtet. Es fühlt sich an, als stünde man in der Sonne.
Um dieses System „intelligent“ zu machen, setzen wir einen leistungsstarken Relais-Schalter zwischen die Stromversorgung und den Heizelementen ein. Man kann sich das wie einen digitalen Lichtschalter vorstellen: Ein kleines Signal von 5 V oder 12 V aus dem Smart-Home-Gerät aktiviert diesen Schalter, sodass die volle Spannung von 110 V oder 220 V zum Heizelement fließen kann.
Da es sich um ein Außengerät handelt, kümmern wir uns nicht um die Verkleidung. Wir verwenden Abdichtungen der Klasse IPX4 oder IP65 sowie feste Dichtungen um die Kabel herum. Dadurch wird verhindert, dass Regen in das Gerät eindringt und die Steuerelektronik beschädigt.
Kein Warten mehr
Niemand möchte zehn Minuten lang im Kälte sitzen und warten, bis das Heizgerät „aufgewärmt“ ist. Deshalb nutzen wir Zigbee oder Matter. Diese Technologien sind schneller und zuverlässiger als herkömmliches WLAN für solche Zwecke.
Man drückt einen Knopf auf dem Handy – das Signal gelangt zum Gateway, der Relais-Schalter schaltet sich ein – und schon ist man in Sekundenschnelle warm. Es ist fast sofort.
Die ehrliche Wahrheit über die Technik
Tatsache ist: Das Hinzufügen intelligenter Steuerungen zu Geräten mit hoher Leistung bedeutet, dass weitere Komponenten hinzukommen, die potenziell kaputtgehen können. Relais können verschleißen, wenn sie tausende Male ein- und ausgeschaltet werden.
Außerdem gibt es noch den „Einschaltstrom“. Wenn ein Heizgerät zum ersten Mal eingeschaltet wird, entsteht ein enormer Stromstoß. Wenn man ein billiges, unterdimensioniertes Relais verwendet, können die inneren Kontakte verschweißen. Dadurch bleibt das Heizgerät dauerhaft eingeschaltet – und das ist ein Problem.
Um das zu vermeiden, verwenden wir einfach Relais mit größeren Abmessungen. Das ist eine einfache Lösung, die dafür sorgt, dass alles reibungslos funktioniert.