
Wie man wasserdichte Infrarot-Heizungen in einem Smart Home wirklich effektiv einsetzt
Haben Sie schon einmal versucht, in einer feuchten Umgebung warm zu bleiben? Das ist ein Albtraum. Die meisten Heizgeräte versuchen lediglich, die Luft zu erwärmen – was bei Kälte und Feuchtigkeit eigentlich unmöglich ist. Deshalb nutzen wir Infrarotstrahlen mit kurzer Wellenlänge. Anstatt gegen die Luft anzukämpfen, strahlen diese Strahlen die Wärme direkt auf einen selbst sowie auf die damit verbundenen Geräte ab. Das ist der Unterschied zwischen dem Warten darauf, dass sich ein Raum erwärmt, und dem Betreten eines Sonnenstrahls.
Die „intelligente“ Komponente
Das Heizgerät selbst ist ziemlich einfach – es „denkt“ nicht. Es wartet einfach nur auf Strom. Um es intelligent zu machen, verbinden wir es mit einem leistungsstarken Relais oder einem IoT-Controller, der als Vermittler zwischen Ihrer App und dem Heizelement fungiert.
Wenn Sie auf eine Taste auf Ihrem Handy drücken, schließt der Controller den Stromkreis. Da es kein Öl oder Luft gibt, das erst erwärmt werden muss, spüren Sie die Wärme bereits im selben Moment, in dem der Glühfaden zu leuchten beginnt. Es ist sofortige Wärme.
Der Kampf zwischen Wasser und Wärme
Da diese Heizgeräte für feuchte Umgebungen entwickelt wurden, verwenden wir Gehäuse mit IP-Schutzart. Dadurch bleibt das Wasser draußen – was großartig ist. Doch dadurch entsteht ein neues Problem: Die Wärme kann nicht entweichen.
Wenn alles zu fest abgedichtet wird, können die internen Leitungen überhitzen und spröde werden. Um das zu verhindern, muss der Wärme eine Auswegschance gegeben werden. Wir empfehlen dazu die Verwendung von Silikondichtungen für hohe Temperaturen oder die Schaffung eines Wärmetransportwegs. Es handelt sich dabei um ein kleines Detail – doch es macht den Unterschied zwischen einem Heizgerät, das Jahre lang funktioniert, und einem, das nach einem Monat kaputt geht.
Ein paar Tipps zur besseren Leistung
Der größte Vorteil bei der Verwendung dieser Heizgeräte in einem Smart Home ist die Möglichkeit, deren Einschaltung zeitlich zu planen. Sie können sie so einstellen, dass sie 10 Minuten vor Ihrem Eintreffen eingeschaltet werden. Dann ist der Raum bereits warm, wenn Sie sich hinsetzen. Kein Zittern mehr, während Sie darauf warten, dass das herkömmliche Heizsystem langsam in Gang kommt.
Aber Vorsicht: Infrarot-Heizgeräte verbrauchen sofort viel Strom, sobald sie eingeschaltet werden. Wenn Sie zu viele solcher Geräte an ein einziges Relais anschließen, kann das dazu führen, dass der Kurzschluss ausgelöst wird oder die Kontakte beschädigt werden. Planen Sie Ihre Stromkreise entsprechend der maximalen Belastung – also des absoluten Höchstwerts – und nicht nur nach dem Durchschnittswert. Ihr Sicherungskasten wird es Ihnen danken.